AQUAPONIK Wie man Abfälle gewinnbringend nutzen kann….
Obwohl die Pflanzen darin größtenteils alle Nährstoffe finden,kann man die Nährlösung durch eine kleine Beigabe Bio Essentials vorteilhaft vervollständigen.
Kombinieren Sie doch mal Fischzucht mit Pflanzenanbau, eine profitable Idee, sowohl auf kommerzieller Ebene als auch im Hobbybereich.
„Aquaponik“ ist eine Wortzusammensetzung, die „Aquakultur“ (Fischzucht) und „Hydroponik“ (Kultur von Pflanzen im Wasser) verbindet.
Bei der Futterverwertung durch die Fische entstehen Ausscheidungen. Nitrifikationsbakterien verwandeln diese Ausscheidungen in Nitrate, die von den Pflanzen aufgenommen werden.
Dadurch entsteht ein geschlossener Kreislauf, der dazu dient, eines der größten Probleme bei der Fischzucht zu lösen: Eliminierung und Rückführung der im Wasser befindlichen Ausscheidungen. Diese „Abfälle“ enthalten toxische, organische Stoffe – darunter Ammoniak – und müssen unbedingt gefiltert werden.
Die Pflanzen ernähren sich ihrerseits von organischem Material, das von den Fischen ausgeschieden wird. Sie dienen also als Filter, indem sie ihre Nahrung aus dem Wasser holen, wodurch letzteres für die Fische wieder verträglich wird, ohne auf industrielle Filtrationsmethoden zurückzugreifen. Die Fische ernähren somit die Pflanzen, die wiederum das Wasser für sie filtrieren.
Durch diese perfekte Symbiose zwischen zwei Technologien erhält man „zwei Erträge in einem“, einerseits Fische und andererseits Pflanzen. Eine weitere Variante: Manche Züchter fügen ein Becken mit Flusskrebsen hinzu und erhalten somit 3 Erträge.
Diese Technik ist wirtschaftlich vertretbar, obwohl in Europa noch nicht verbreitet. Sie findet in Australien, USA und Kanada zunehmend Verwendung.
Posted: octobre 5th, 2010 under Deutsch.
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